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(4) Fairplay & Integration durch Sport als gelebte Toleranz
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11.07.2008, 18:27
Beitrag: #1
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(4) Fairplay & Integration durch Sport als gelebte Toleranz
Welchen Anteil haben Sportvereine an der Integration von sozial schwachen Familien, Menschen mit Migrationshintergrund und Minderheiten?
Die Sportvereine waren von Anfang an mit großer Sympathie dabei – unkompliziert und ohne Begriffsstutzigkeit. ‚Turbine Potsdam’ hat uns viel geholfen. Der Ringerverein ‚Germania’ hat die erste Selbstverpflichtung geschrieben: Er wird sein Osterferiencamp ‚Fair Ringen’ für Kinder aus sozial schwachen Familien und Familien mit Migrationshintergrund fortführen. Dafür hat er auch einen Preis im Wettbewerb ‚Verein(t) gegen Rechts!’ bekommen. Die ‚Potsdamer Kicker’ vom Bornstedter Feld haben ebenfalls eine aufschlussreiche Selbstverpflichtung unterschrieben: Für sie ist Toleranz kein Lippenbekenntnis, sondern eine alltägliche Realität, die Unterstützung, Fairplay, Solidarität und Integration schafft – soziale Integration ebenso wie migrationspolitische. Außerdem tun sie etwas für Kinder und Jugendliche, jung und alt, Ost und West, Zugezogene und Einheimische, was Freude macht, die Zeit sinnvoll ausfüllt usw. Zahlreiche Sportvereine arbeiten in diese Richtung! Sie alle gehören zu einer lebendigen und lebenswerten Stadt der Bürgerschaft. |
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02.09.2008, 21:04
Beitrag: #2
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Re: (4) Fairplay & Integration durch Sport als gelebte Toleranz
Toleranz ist in Sportvereinen eine Grundvoraussetzung zum gemeinsamen Sporttreiben. Natürlich zählt der sportliche Wettkampf und Vergleich, aber der muss fair bleiben. Und es geht im Sport natürlich auch darum, die eigenen (körperlichen) Grenzen kennenzulernen und durch Trainig zu erweitern. Die Rücksichtnahme auf Schwächere ist dabei doch völlig selbstverständlich. Anders verhält es sich sicher beim Publikum, Thema Fussball und die Sachen die man manchmal im Stadion mitkriegt. Würde mich ja mal interessieren, wie ihr darüber denkt?
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04.06.2009, 22:05
Beitrag: #3
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Gute Freunde kann niemand trennen...
...so sang einst der Kaiser.
Die Disziplin auf dem Platz muss ebenso erlernt werden wie auf den Rängen eines Stadions. Das sind Lernprozesse und darin liegt eine große Möglichkeit des Fussballs, dass zeigen die Selbstverpflichtungen der Sportvereine über den Fussball hinaus bezüglich des Toleranzediktes. Die Integration in einer Mannschaft und die Toleranz sowohl auf dem Platz wie besonders auf den Rängen ist ein hartes Stück Arbeit und hängt von vielerlei Faktoren ab. Da wäre der Trainer, die Zusammensetzung des Publikums, die Mentalität der Spieler, Vereinsmitglieder und Fans etc., nicht zu vergessen die jeweiligen Gegner. Der Fussball an sich bietet auf Grund seiner Tradition in Deutschland große Chancen zur Integration, aber das ist niemals ein Persilschein, denn die Räume dafür müssen von der Bürgerschaft eröffnet werden (Plätze, Vereinsförderung etc.). |
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