Die Initiative wird getragen durch drei Säulen - Das "SPACES Café de la Tolerance", das "SPACES Training" und die "SPACES Debatte":
SPACES Café de la Tolerance
SPACES „Café de la Tolerance“ richten sich an ein breites, interessiertes Brandenburger Publikum. Sie bieten Raum, um das eigene Selbstverständnis zu hinterfragen, rechtsextreme Einstellungen in der Region zu reflektieren und sich weiterzubilden. Bei den Veranstaltungen werden interessante Neuerscheinungen, sozialwissenschaftliche Forschungsergebnisse oder Auswertungen von aktuellen Wahlumfragen vorgestellt. Hier ist Einmischung erwünscht. In offener Atmosphäre kann aus dem „eigenen Süppchen“ ein gemeinsames Engagement gegen Rechts gekocht werden.
SPACES Training – Um gegen Rechtsextremismus und für Toleranz aktiv zu werden, braucht man neben wichtigen Informationen auch eine gehörige Portion Mut. SPACES Training richtet sich in Seminaren und Trainings gezielt an Engagierte und Professionelle, die in ihrem Alltag privat oder beruflich mit rechtsextremen Einstellungen konfrontiert werden und etwas dagegen tun möchten. Motivierte Brandenburger, die sich als Verein, Bündnis oder „bunter Haufen“ engagierter Einzelpersonen für eines unserer Angebote interessieren bzw. in Zusammenarbeit mit unserem Team ein ihren Bedürfnissen entsprechendes Angebot entwickeln möchten, sind herzlich eingeladen, Trainings oder Seminare vorzuschlagen, die direkt vor Ort durchgeführt werden. In den Trainings werden Analysen und Reflexionen mit praktischen Übungen verbunden. Die TrainerInnen sind ExpertInnen auf ihrem Gebiet und verfügen neben dem Fachwissen über methodisch-didaktisches Know-how, das mit den TeilnehmerInnen abgestimmt werden kann. So entstehen Trainingseinheiten, die nicht nur genau auf die Bedürfnisse in der Region angepasst sind, sondern auch berufsspezifisch zugeschnitten werden. Denn Übung macht den Meister!
SPACES Debate – Der öffentliche Raum gehört uns allen. Wir sind aufgerufen, ihn aktiv demokratisch mit zu gestalten. SPACES Debate veranstaltet Konferenzen und Tagungen, die Debatten zu Themen wie Rechtsextremismus und Diskriminierung anstoßen. Sie eröffnen politisch Engagierten die Möglichkeit, sich weiterzubilden oder geeignete Interventionsstrategien zu entwickeln. Demokratische Werte können wachsen, wenn Koalitionen und Bündnisse gegen Rechts geschlossen werden. SPACES Debate setzt jedoch nicht nur auf wissenschaftliche Expertisen, sondern auch auf die Zugänge, die Kunst und Kultur schaffen können. Durch öffentliche Interventionen mit engagierten Künstlern und Künstlerinnen - sei es in der Fußgängerzone oder auf dem Marktplatz - wird kreativ über Demokratie und Toleranz verhandelt.
Quelle:
Heinrich-Böll-Stiftung, www.spaces-brandenburg.de
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Das Neue Potsdamer Toleranzedikt
Im Oktober 2008 wurde das Neue Potsdamer Toleranzedikt nach einem breiten Stadtgespräch veröffentlicht. Das Buch gibt es kostenlos im Bürgerservice der Stadtverwaltung und an vielen anderen Orten in der Stadt. Hier können sie es als digitale Version herunterladen.
Potsdamer Toleranzedikt 2008 (PDF, 12 MB)
Die Präambel des neuen Edikts (100 KB)
