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Herzlich willkommen auf der Webseite des Vereins Neues Potsdamer Toleranzedikt - Gemeinsam für eine weltoffene Stadt!

Auf unserer Webseite informieren wie Sie über unseren Verein und unseren Aktivitäten in Potsdam. Außerdem finden sie Informationen zum Neuen Potsdamer Toleranzedikt und den Prozess der Erarbeitung durch die Potsdamer Bürgerschaft im Jahr 2008.


Montag, 06. Mai 2013

Lesung im Demokratiebus

„Verbrannte Bücher, Verbotene Autoren“ Lesung im Demokratiebus anlässlich des 80. Jahrestags der Bücherverbrennung

Die Landeshauptstadt Potsdam veranstaltet in Zusammenarbeit mit dem Verein „Neues Potsdamer Toleranzedikt“, den Potsdamer Verkehrsbetrieben (ViP GmbH), den „Regionalen Arbeitsstellen für Bildung, Integration und Demokratie“ (RAA Brandenburg) und dem „Aktionsbündnis Brandenburg gegen Gewalt, Rechtsextremismus und Fremdenfeindlichkeit“ am 8. Mai eine Aktion zum Gedenken an die Bücherverbrennung vor 80 Jahren durch die Nationalsozialisten.

Über den Tag hinweg werden im Bus 695 der ViP, während er im regulären Linienbetrieb in der Landeshauptstadt Potsdam zwischen den Stationen Hauptbahnhof und Bahnhof Pirschheide unterwegs ist, Texte aus verbrannten Büchern vorgelesen.

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Dienstag, 02. April 2013

„Dem Dämon ins Gesicht schauen“ / Interview mit Prof. Heinz Kleger zum Potsdamer Gedenkkonzept

In der Debatte um das zukünftige Gedenkkonzept der Stadt und den Wiederaufbau der Potsdamer Garnisonkirche veröffentlichten am 2. April 2013 die Potsdamer Neuesten Nachrichten ein Interview mit Prof. Heinz Kleger, Lehrstuhl für politische Theorie der Universität Potsdam und Vorstandsmitglied des Vereins „Neues Potsdamer Toleranzedikt“.

Anhand der Konflikte, die in Potsdam über die praktizierte Gedenkkultur ausgefochten werden, könne die Stadtbürgerschaft auf allen politischen Seiten aus seiner Sicht auch wachsen. Wichtig sei es, die Arbeit an der Geschichte für die Gegenwart und Zukunft zu nutzen. Das Toleranzedikt – als Stadtgespräch verstanden – könne zu diesem Prozess beitragen, indem es versucht „milieu- und stadtteilübergreifend die heutige Fragmentierung in Parallelwelten ein Stück weit aufzubrechen“.

Hier der gesamte Wortlaut des Interviews:

Herr Professor Kleger, vor fünf Jahren haben sie das neue Toleranzedikt für Potsdam veröffentlicht. Warum wird in dieser Stadt scheinbar besonders leidenschaftlich um das Thema Gedenkkultur gestritten?

Potsdam ist geradezu überladen mit Geschichte – als preußische, französische, sowjetische und DDR-Stadt. Dieser Erinnerungsort mit seinen giftigen Erbschaften überfordert uns alle, insbesondere die Kommunalpolitik. Potsdam war zudem Frontstadt des Kalten Krieges, mit allen wissenschaftlichen Einrichtungen, die dazugehörten. Die äußerst emotional geführten erinnerungspolitischen Debatten belegen, dass es enorm schwierig ist, eine engagierte Distanz zu halten, die lehrreich sein könnte. Schließlich geht es ja darum, etwas aus der Geschichte zu lernen.

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Samstag, 30. März 2013

Bucherscheinung: Niels Haberlandt "Rechtsextreme Strategien im Sport"

Vor wenigen Wochen erschien im LIT Verlag in der von Prof. Dr. Heinz Kleger herausgegebenen Reihe Region-Nation-Europa eine Publikation von Niels Haberlandt mit dem Titel „Rechtsextreme Strategien im Sport. Der organisierte Sport im strategischen Konzept rechtsextremer Gruppen im Land Brandenburg".


Ausgangspunkt der im Rahmen einer Dissertation verfassten Studie bilden folgende Fragen: Strategie, Taktik oder Zufall? Wird die Sportorganisation im Land Brandenburg gezielt durch rechtsextreme Akteure genutzt oder gar unterwandert? Ist das Engagement Rechtsextremer im Sportverein unweigerlich auch rechtsextremes Engagement?

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Montag, 07. Januar 2013

DenkMahl: Toleranzedikt als Stadtgespräch

„Potsdam – tolerant und weltoffen“ ist das Thema der nächsten Veranstaltung der „DenkMahl“-Reihe an der Universität Potsdam am 10. Januar 2013. Der Politikwissenschaftler Prof. Dr. Heinz Kleger, Initiator des „Neuen Toleranzedikts“, spannt den Bogen vom historischen Toleranzedikt von 1685 zum aktiven Miteinander im gegenwärtigen Potsdamer Stadtgespräch. 

Kann man heute noch ein Toleranzedikt schreiben? Und wie macht man das? „Toleranzedikt als Stadtgespräch“ heißt ein Weg, der zugleich ein Ziel ist. Dieser bürgerschaftliche Weg verknüpft die Offenheit des Dialogs mit der Verbindlichkeit von Werten des Zusammenlebens. Die Ressource „Aufklärung“ beweist sich in der Bündnisfähigkeit ziviler Kräfte, die trotz Vielstimmigkeit und streitbarer Differenzen eine gemeinsame Antwort finden, wenn grundlegende Fragen des Zusammenlebens berührt sind. Dafür bietet das „Neue Potsdamer Toleranzedikt“ (2008) einige Fixpunkte, die keineswegs selbstverständlich sind, und viele Anknüpfungspunkte für einen offenen und nicht abgeschlossenen Prozess.

In der Veranstaltung der Reihe „DenkMahl“ in der Oberen Mensa am Neuen Palais führt der Politologe Prof. Dr. Heinz Kleger – Initiator des „Neuen Toleranzedikts“ von der Geschichte des „Edikts von Potsdam“ von 1685 bis zur 2008 begründeten „Initiative für eine weltoffene Stadt“. Begleitet wird das „DenkMahl“ – musikalisch – von Studierenden des Bereichs Musik der Humanwissenschaftlichen Fakultät der Universität Potsdam; kulinarische Zugaben sichern das Mahl nach dem Denken. Eintritt frei.

Weitere Informationen unter: http://www.uni-potsdam.de/pm/news/up/date/2012/12/19/2013-001.html

 

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Montag, 17. Dezember 2012

Mitgliederversammlung 2012: Satzungsänderung und neue Vorstandsmitglieder

Am 13.12.2012 fand die Jahres-Mitgliederversammlung des Toleranzedikt-Vereins in den Räumen der Christoph Miethke GmbH in Potsdam statt. Beschlossen wurden u.a. eine Satzungsänderung zur Einführung von Fördermitgliedschaften für Firmen und Institutionen, die auf Vorschlag von Vereinsmitgliedern durchgeführt wurde. Nach Vorlage des Jahres- und Finanzberichts, sowie des Kassenprüfungsberichts, wurde der Vorstand für die Geschäftsjahre 2009, 2010 und 2011 entlastet. Durch den Tod von Friedrich Reinsch im vergangenen Jahr und das Ausscheiden des Beisitzers Jörn-M. Westphal wurde eine Nachwahl des Vorstandes nötig. Wir begrüßen Myriam Ismail und Martina Wilczynski als neue Beisitzerinnen des Vereins und wünschen Ihnen und uns eine erfolgreiche Arbeit im Verein.

Der neue Vorstand setzt sich wie folgt zusammen:
Vorstand: Christoph Miethke (Vorsitzender), Dr. Simone Leinkauf (stellv. Vorsitzende), Daniel Wetzel (Schatzmeister), Arndt Gilka-Bötzow (Schriftführer), Stefan Frerichs, Myriam Ismail, Yaakov Khaikin, Prof. Dr. Heinz Kleger, Prof. Dr. Angela Mickley, Roman Piffrement, Pastorin Hildegard Rugenstein, Tilo Schneider, Martina Wilczynski
 
Wir bedanken uns bei allen Vereinsmitgliedern und werden unsere Arbeit für Toleranz und Weltoffenheit auch in den kommenden Jahren gerne weiterführen.

Im Namen des Vorstands
 
Daniel Wetzel (Schatzmeister) 
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Die Vereinssatzung und die Beitragsordnung in der Fassung vom 13.12.2012 können Sie hier herunterladen:
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Unterstützen Sie unsere Arbeit für Toleranz & Weltoffenheit in Potsdam! Werden Sie Mitglied!

Lassen Sie uns gemeinsam für eine weltoffene Stadt eintreten! Mitglied des Vereins können alle Personen werden, egal welchen Alters oder welcher Herkunft. Auch Organisationen, Vereine oder Unternehmen sind als Mitglieder herzlich willkommen! Der Mitgliedsbeitrag wird auf freiwilliger Basis erhoben, da wir niemanden aus finanziellen Gründen ausschließen wollen.

Hier können Sie Mitglied werden...


Das Neue Potsdamer Toleranzedikt

Im Oktober 2008 wurde das Neue Potsdamer Toleranzedikt nach einem breiten Stadtgespräch veröffentlicht. Das Buch gibt es kostenlos im Bürgerservice der Stadtverwaltung und an vielen anderen Orten in der Stadt. Hier können sie es als digitale Version herunterladen.

Potsdamer Toleranzedikt 2008 (PDF, 12 MB)
Die Präambel des neuen Edikts (100 KB)