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Spendenkonto für „Humanitäre Hilfe Lesbos“ eingerichtet

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Eine Delegation aus Deutschland mit Vertreter*innen des Bündnisses „Städte Sicherer Häfen“, der Initiative Seebrücke und der Evangelischen Kirche Deutschland besuchte am 27.- 28. Februar 2020 Griechenland, um in Athen Hilfsorganisationen zu treffen und auf Lesbos das Lager Moria zu besuchen. Ziel war es ein Zeichen der Humanität und Solidarität zu setzen. Und die Forderung nach einer Lösung. 140 deutsche Städte aus dem Netzwerk „Städte Sicherer Häfen“, darunter Potsdam, haben sich bereit erklärt sofort 500 unbegleitete minderjährige Flüchtlinge aufzunehmen.

Um bis zur konkreten Hilfe in Potsdam und anderen deutschen Städten nicht tatenlos zuzusehen, haben wir eine Spendenaktion gestartet.

Denn es fehlt den dort schutzsuchenden Menschen, insbesondere Kindern und Jugendlichem, an allem, was eine menschenwürdige Unterbringung ausmacht. Diese Spendenaktion dient der Linderung der humanitären Notlage der Geflüchteten vor Ort.

Tragen Sie mit Ihrer Geldspende dazu bei, die Beschaffung von dringend benötigten Sachgütern, von Medikamenten für die Gesundheitsversorgung bis hin zur Verbesserung der Unterbringung, zu ermöglichen. Die Spenden werden an Hilfsorganisationen vor Ort weitergegeben und für die Beschaffung von notwendigen Hilfsgütern verwendet.

Bitte spenden Sie mit dem Betreff „HUMANITÄRE HILFE LESBOS“ auf das Spendenkonto:

Kreditinstitut: Mittelbrandenburgische Sparkasse Potsdam
IBAN: DE45 1605 0000 3503 0220 49
BIC-/SWIFT-Code: WELADED1PMB
Stichwort: Humanitäre Hilfe Lesbos

Interreligiöser Kalender 2020 „Gewänder“ erschienen

Interreligiöser Kalender für das Land Brandenburg 2020 - TitelblattDer interreligiöse Kalender für das Land Brandenburg 2020 ist ab sofort für Interessierte bestellbar. Er behandelt das Motto „Gewänder“.

Der gedruckte Kalender kann ab sofort über folgende E-Mail-Adresse bezogen werden: kontakt@potsdamer-toleranzedikt.de / Bitte geben Sie die gewünschte Anzahl und die Lieferadresse an. Die Abgabe erfolgt nur für nicht-kommerzielle Zwecke und in geringen Mengen.

Toleranz verpflichtet. 10 Jahre Neues Potsdamer Toleranzedikt.

Ein Debattenbeitrag von Prof. Dr. Heinz Kleger

Toleranz ist ein Wort, ein Wert und eine Tugend, die den meisten viel, wenngleich oft Unterschiedliches bedeutet. Die Lebenserfahrungen, die dahinterstehen, sind verschieden; die Emotionen und (Vor-)Urteile, die sich darauf beziehen, ebenso. Die Idee eines neuen Toleranzedikts im vollen Wortsinne (im Unterschied zum historischen Edikt von 1685) verknüpft ein breites und vielfältiges Stadtgespräch mit einer verbindlichen Werteorientierung, einschließlich einer gemeinsamen Vorstellung von Toleranz. Das Abschlussdokument, das 2008 nach 8 Monaten zustande gekommen war, ist von der Stadtverordnetenversammlung begrüßt und vom Oberbürgermeister zum Leitbild erklärt worden.

Zu seinen Fixpunkten – das sind die Grundsätze, die es zu konkretisieren gilt – gehört es, die Möglichkeiten der Toleranz auszuschöpfen und das Nicht-Tolerierbare klar zu benennen; die Verbindung von Toleranz und Solidarität zu festigen; den Konsens der Demokraten gegen Gewalt, Fremdenfeindlichkeit und politischen Extremismus zu stärken sowie das Erbe von Aufklärung, Einwanderung und Toleranz sicht- und lehrbar zu halten. Letzteres ist keine Selbstverständlichkeit, vielmehr ist hier vieles buchstäblich nahezubringen, nicht nur als aktive Erinnerungskultur, sondern auch als aktuelle politische Theorie.